Die TeamViewer AG, ein deutsches Softwareunternehmen, hat das Datenbrillen-Unternehmen Ubimax gekauft – für 136,5 Mio. €.

Erst im Mai diesen Jahres hatte Fielmann bekanntgegeben, dass sie beim Datenbrillen-Anbieter Ubimax eingestiegen seien. Jetzt verkaufte Fielmann seinen Anteil von zehn Prozent wieder.

Laut Handelsblatt sei dies eine ungewöhnlich kurze Zeit, Fielmann habe sich das Ganze aber teuer bezahlen lassen. „Die Fielmann Ventures hat binnen vier Monaten eine Rendite von knapp 70 Prozent auf das eingebrachte Kapital erwirtschaftet“, habe eine Fielmann-Sprecherin auf Anfrage des Handelsblatts mitgeteilt. Fielmann habe damit ein Plus von etwa 5,6 Mio. € gemacht. Das Geld fließe als Liquidität zurück.

Bei Fielmann Ventures solle es für Forschung und Entwicklung sowie neue Beteiligungen eingesetzt werden. Zudem blieben die Verträge mit Ubimax bestehen: Fielmann werde weiterhin Datenbrillen über seine Filialen verkaufen und gegebenenfalls mit Korrekturgläsern versehen. Offenbar sei Fielmann vertraglich verpflichtet, bei einem Verkauf des Unternehmens seine Anteile ebenfalls anzudienen, schreibt das Handelsblatt.

 



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