In wenigen Wochen öffnet die opti 2019 in München ihre Tore für Aussteller und Besucher. Optikernetz hat im Vorfeld einige der Aussteller zu ihrem Messeauftritt befragt. Lesen Sie in dieser Reihe das Interview mit dem Fassungslieferanten Hans-Joachim Marwitz e.K.

Optikernetz: Was erwartet die Besucher der opti 2019 an Ihrem Stand? Welche Produkte bzw. Dienstleistungen stehen im Fokus?

Till Marwitz: Wir präsentieren auf dieser Messe mehr als zwanzig neue Modelle, die verschiedene modische Designrichtungen verkörpern. Im Vordergrund stehen dünne Runddraht-Fassungen, superleichte Titanfassungen und besonders hervorstechende Edelstahl-Fassungen.

Die Edelstahl-Fassungen haben extrovertierte Formen für Charakterköpfe und kontrastreiche Farben. Aber auch im Acetatbereich hat sich viel getan, wobei der Focus hier ebenso auf dünnrandigen Fassungen mit harmonischen Farbkombinationen liegt.

Optikernetz: In welcher Richtung bewegt sich die Augenoptik in den nächsten Jahren weiter und inwieweit tragen Sie diesem Wandel mit ihrem Produkt/Dienstleistung Rechnung?

Till Marwitz: Sicherlich wird es weiterhin neuartige Materialien geben, die im Spritzguss oder 3-D Druck-Verfahren verarbeitet werden und positive Eigenschaften hinsichtlich Gewicht und Resistenzen haben. Auch wir verwenden im beschränkten Umfang diese Materialien, setzen aber weiterhin schwerpunktmäßig im Kunststoffbereich auf Acetat.

Aufgrund der Anpassbarkeit, der Haptik und der Farbenvielfalt spricht auch in Zukunft sehr viel dafür. Bei den Metallfassungen sehen wir keine großen Entwicklungen der Materialien. Hier haben sich Edelstahl und Titan bewährt.

Optikernetz: Was erwarten Sie vom Jahr 2019?

Till Marwitz: Für uns bin ich aufgrund der Vielzahl wirklich innovativer Modelle in unserer Kollektion persönlich optimistisch für 2019. Was den allgemeinen Markt angeht, so glaube ich auch weiterhin an ein geringes Wachstum oder zumindest an eine Stagnation des Marktes. Die Fehlsichtigkeit der Bevölkerung wird ja dank permanenten Bildschirmkontakts weiterhin zunehmen.



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